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Barrierefreier Badumbau - die Stadt Düsseldorf fördert Bäder auch ohne Pflegestufe!


Meldung Mai 2018
| Wer heutzutage als Eigenheimbesitzer ein Badezimmer (um)baut und modernisiert, macht es mit Blick auf´s eigene Alter und gestaltet es in den eignen vier Wänden zukunftstauglich, d.h. „altersgerecht“ bzw. „seniorengerecht“, so dass er im Alter ggf. trotz eingeschränkter Mobilität selbstständig leben kann. Und gerade für pflegebedürftige oder behinderte Menschen und deren Angehörige ist ein barrierefreier Badumbau zwingend notwendig, damit die tägliche Körperpflege weiterhin problemlos gewährleistet werden kann.

Ein Bad altersgerecht umbauen und modernisieren, bedeutet aber nicht, dass das Bad am Ende aussieht wie im Pflegeheim oder Krankenhaus. Mittlerweile gibt es viele moderne und designorientierte Möglichkeiten für eine barrierefreie Badgestaltung. Die bodengleiche Dusche ist bequem, bietet einen hohen Wohnkomfort und liegt bei jungen wie auch alten Menschen im Trend – vor allem ermöglicht sie einen barrierefreien Zugang in die Nasszelle.

Was macht ein Bad seniorengerecht bzw. barrierefrei?

  • schwellenlose Tür zum Badezimmer wie auch
  • schwellenloser Einstieg in die Dusche, 
  • ausreichend Halte- und Stützgriffe, 
  • einfache Bedienung der Armaturen, 
  • Hilfsmittel in der Dusche wie z.B. Duschsitze, rutschfeste Bodenbeläge, 
  • viel Freifläche zwischen den einzelnen Badobjekten,
  • hoch installiertes WC  bzw.
  • Ausstattung mit WC-Sitzerhöhung mit Haltegriffen und 
  • einfache Bedienung der WC-Spülung.

Die Barrierefreiheit sorgt dafür, dass die Selbständigkeit bei eingeschränkter Mobilität trotzdem erhalten bleibt und vermittelt zudem ein hohes Maß an Sicherheit.

Förderung barrierefreier Badumbauten -  mit und ohne Pflegestufe!

Wer pflegebedürftig ist, kann auch Zuschüsse für die Badmodernisierung der Pflegekasse in Anspruch nehmen

Barrierefreie Bauvorhaben werden jetzt noch stärker subventioniert als in den vergangenen Jahren. Im Zuge Neuauflage des KfW-Förderprogramms 455 „Altersgerecht Umbauen“ hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) den Jahresetat für staatliche Zuschüsse um rund 26 Mio. auf insgesamt 75 Mio. Euro erhöht.
  
Aber auch Pflegekassen leisten einen Baukostenzuschuss, sofern ein Pflegegrad vorliegt und die Möglichkeit zur häuslichen Pflege von barrierefreien Umbau abhängt.

„Altersgerecht Umbauen“ der staatlichen Förderbank KfW unterstützt alle Renovierungsmaßnahmen, die zur Barrierereduzierung beitragen.
Online müssen Renovierer - ob Eigentümer oder Mieter - die Fördergelder über das KfW-Zuschussportal beantragen.

Die übliche Summe beträgt 10% der förderfähigen Kosten bis zu maximal 5.000 Euro. Allerdings werden nur Bauvorhaben finanziell unterstützt, die den technischen Mindestanforderungen der KfW genauestens Rechnung tragen.

Um sich die Finanzspritze für einen altersgerechten Badumbau zu sichern, ist es ratsam, Planung und Förderantrag von einem Sanitärfachmann (er-)stellen zu lassen. Die Förderzusage kommt laut KfW dann sofort.

Umbaumaßnahmen, die nachweislich für die häusliche Pflege unverzichtbar sind, werden auch von der Pflegekasse unterstützt. Ein einzelner Patient kann bis zu 4.000 Euro, eine Wohngemeinschaft von mehreren pflegebedürftigen Menschen gemeinsam einen Baukostenzuschuss von maximal 16.000 Euro beantragen.

Voraussetzung für die Anspruchsberechtigung ist ein Pflegegrad, der seit Januar 2017 die bisherigen Pflegestufen ersetzt. Schon Pflegegrad 1 sichert den Unterstützungsanspruch. Infos erhalten Sie hier: www.kfw.de/159

Zuschüsse der Stadt Düsseldorf für barrierefreie Bäder! 
Das Wohnungsamt Düsseldorf ist Ihr Ansprechpartner für die Förderung barrierefreier Bäder - auch ohne Pflegestufe. Informieren Sie sich und vereinbaren Sie telefonisch einen Termin! 
Frau Leske, Telefon: 0211 – 899-3968
Frau Hoffmann, Telefon: 0211 – 899-6191
Herr Staymann kommt zu Ihnen nach Hause und begutachtet Ihr Badezimmer.

INFO FÖRDERPROGRAMME FÜR EIGENTÜMER